Der Interessenverband, in dem Unternehmen, Personen und Institutionen zusammengeschlossen sind,

die Dienstleistungen aller Art an Flughäfen entweder unmittelbar erbringen oder die mit Ihrer Tätigkeit

dazu beitragen, damit Dienstleistungen an Flughäfen erbracht werden können.

Der Themenschwerpunkt: die Infrastruktureinrichtung Flughafen als solche sowie die deren Betrieb

bestimmenden internationalen und nationalen Gesetze, Verordnungen und Richtlinien sowie die lokalen

Vorschriften.

 

 

Am 05. Juli 2022 war es soweit – die ordentliche VDF-Mitgliederversammlung konnte  nach zweijähriger Abstinenz wieder in Form einer Präsenzveranstaltung im Frankfurt Airport Center stattfinden.

Der VDF-Vorsitzende Bernd Stomphorst stellte in seinem Bericht über das Geschäftsjahr 2021 stellte die den Luftverkehr beherrschende Pandemie in den Mittelpunkt. Er blickte nochmals auf die diesbezüglichen Aktivitäten der VDF in der Thematik zurück. Diese Aktivitäten hatten bereits frühzeitig im März 2020 mit der Kontaktaufnahme mit dem Bundesverkehrsministerium begonnen, um auf mögliche Konsequenzen für die Bodenabfertigung an Flughäfen hinzuweisen. Der damalige Bundesverkehrsminister  Andreas Scheuer unterließ es dann auch nicht, im am 06.11.2020 durchgeführten Luftfahrtgipfel „Den Luftverkehr stabilisieren und Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie meistern“ die Bedeutung der Bodenabfertigungsdienstleister zu unterstreichen, mit dem Versprechen sie würden nicht vergessen. Erinnern sieht anders aus, um das Wohl der Bodenabfertigungsdienstleister kümmerte sich niemand auf politischer Ebene. Deshalb wurde die VDF weiter aktiv mit der Einbindung von verschiedenen Bundestagsabgeordneten, mit denen in der Veranstaltung "VDF im Dialog - Luftfahrtdienstleister, systemrelevant oder bedeutungslos" am 30.03.21 diskutiert wurde. Eine weitere Intensivierung der Gespräche erfolgte ferner mit der Einbindung der relevanten politischen Stellen. Erfolge konnten jedoch nicht erzielt werden.

Auf europäischer Ebene gab es Ansatzpunkte aus COVID 19 Lehren zu ziehen. Bernd Stomphorst verwies auf die Initiative der Europäischen Kommission mit dem Ziel einen Krisenplan zu entwerfen, um die Geschäftskontinuität zu gewährleisten und einer EU-Studie zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Luftverkehrsbranche.

Aber auch abseits von Corona gab es Themen, denen sich die VDF annahm, wie z.B. die Problematik der Durchführung von Zuverlässigkeitsüberprüfungen. Dass diese ein unbedingter Bestandteil bei der Einstellung von Mitarbeitenden ist steht außer Frage. Problematischer wurde jedoch ständig die Art und Weise der Durchführung, die unter anderem zu erheblichen Zeitverzögerungen führt und damit die Einstellung erschwert. Die VDF nahm hierzu ebenfalls sehr frühzeitig mit den relevanten ministeriellen Ebenen  Kontakt auf, wodurch eine Behandlung der Problematik intensiviert wurde. Leider haben sich hier noch keine Veränderungen ergeben.

Weitere Aktivitäten der VDF im Geschäftsjahr 2021 waren auf die neuen Schulungserfordernisse zum Thema Sicherheitskultur ausgerichtet. Die VDF veranstaltete hierzu in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMS) zwei sehr gut besuchte Seminare mit dem Titel „Bedrohungen durch Insider und Radikalisierung – wie gehe ich damit um?“. Das BAMS konnte mit seiner Fachkompetenz wertvolle Informationen insbesondere zu der Problematik Bedrohungen durch Insider und Radikalisierung. Die Veranstaltung fand ihre Fortsetzung im laufenden Jahr mit einer Vertiefung der Thematik.

Vorstandswahlen standen im laufenden Jahr nicht auf der Tagesordnung.

 

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